Einfach mal an nichts denken mit Ébbène

Einfach mal an nichts denken. Wie befreiend! Ébbène, ein junger Musiker aus Brüssel, ist ein stiller Traumtänzer zwischen Francopop, Folk, und viel Zärtlichkeit. Was die eigene Person angeht, so übt sich der Musiker in Zurückhaltung. Vielleicht will er sich ja bewusst zurückhalten, um den Fokus auf seine fein zurückgenommenen Töne legen. Eines kann er jedenfalls: Intelligente kleine Geschichten erzählen, die durchaus  schwärmerisch ausfallen können. Ohne jemals zu dick auftragen. Ein melancholischer Grundton schwingt mit, wenn er uns mit sanfter Macht in Richtung dunkelblaue Traumwelten entführt. Dezent eingesetzt Electronica geben Impulse. Groß ist das Werk der Nachwuchskraft natugemäß noch nicht. Und ein paar wenige Angaben zum Hintergrund täten auch nicht schaden. Gleichwohl: Ébbène malt die Welt in zarten Pastellfarben. Und wenn er von Barcelona schwärmt, dann ist es ein kühles, ruhiges Barcelona. Vielleicht um die frühen Morgenstunden, wenn auch die letzten Nachschwärmer heimgezogen sind und erste Möwen und unverbesserliche Träumer ganz unter sich sind. Bitte bald mehr! Ende April spielt Ébbène bei der ganz wunderbaren Konzertreihe Les Nuits Botanique, deren Macher immer ein besonders feines Händchen für die auf- und anregendsten neuen Entdeckungen haben. Es wird unbedingt mal wieder Zeit, nach Brüssel zu fahren!

Erhabene und ernste Töne mit Echo Collective

Erhabene, ernste und emotionale Töne: Wie gut, dass das vielköpfige belgische Neoklassik-Ensemble Echo Collective beim Eurosonic Festival 2018 im niederländischen Groningen in der großem Kirche am Fischmarkt aufspielt! Dass draußen der Regen pladdert und die Dunkelheit die friesische Metropole fast zu verschlingen scheint, passt bestens ins Bild. Nur gut, dass die Kirchenleute den irdischen Genüssen gegenüber aufgeschlossen sind und man sich im dräuenden, spärlich beleuchteten Innenschiff an einem gepflegten Glas Rotwein festhalten kann. Echo Collective sind mehr als ein halbes Dutzend klassisch ausgebildeter Musiker aus dem Großraum Brüssel, die in der Vergangenheit bereits mit Neoklassik- und Filmmusikgrößen wie A Winged Victory For The Sullen und Jóhann Jóhannsson zusammengearbeitet haben. Die beiden Gründungsmitglieder Neil Leiter and Margaret Hermant sind offenkundig keine Puristen der reinen Klassik, sondern nach allen Seiten hin offen. Als neueste Projekt haben sie kürzlich den Radiohead-Klassiker „Amnesiac“ komplett neu eingespielt und dem Meisterwerk neue Facetten abgerungen. Glückliches Belgien: Echo Collective haben beim Entstehungsprozess von einer „Künstler-Residenz“ im traditionsreichen Brüsseler Club Ancienne Belgique profitiert, der immer wieder junge Musiker fördert. Und die Künstler zu diesem ambitionierten Unterfangen ermuntert hat! An diesem Abend in Groningen aber schwelgen Echo Collective intensiv in ihren dunkel schimmernden Klangwelten. Ernsthaftigkeit ist das neue Cool!

 

Glass Museum schreiben den Soundtrack für sturmzerzauste Himmel

Elegante Grenzgänger: Glass Museum

Starten wir doch mit chilligem, angejazzten Elektronikpop ins neue Jahr und lauschen dem feinen Piano-Track „Opening“ von Glass Museum! Dazu kann man die Gedanken zum sturmzerzausten Himmel doch bestens schweifen lassen! Hinter Glass Museum verbergen sich die beiden berufsneugierigen Youngster Antoine Flipo und Martin Grégoire aus dem schönen westbelgischen Tournai, hart an der Grenze zu Frankreich und den Schti´s. Die Debüt-EP „Deux“ kommt im Mai  heraus und erfreut mit der feinnervigen Experimentierfreude der beiden Nachwuchskräfte, die hier den filmmusikaffinen Klaviersoundtracks fröhnen und es sehr gut verstehen, smoothe Electronika in klassische Klavierromantik einfließen zu lassen und elegante Spannungsbögen aufzubauen. Anklänge an Ambient-Sounds sind ebenso zu finden wie filigrane Techno-Anspielungen. Und dennoch ist es ein Track, der bei aller aufflackernden Nervosität eine große Ruhe ausstrahlt. Kann sein, dass GoGo Penguin hier nicht weit sind! Dass Glass Museum auch anders können und das Spiel mit den Rythmen bestens beherrschen, kann man bei diesem Live-Video bestens verfolgen, in dem die Jazz-Affinität des Duos noch besser zum Ausdruck kommt. Ganz schön vertrackt, aber elegant und leichtfüßig klingt das! Wird auch Zeit, dass die neueste Neo-Jazz-Renaissance kommt!

Foto: Gilles Dewalque

Wir können kein Wässerchen trüben: The Sunday Charmers

Mit ihren hübschen Blümchenhemden müssen The Sunday Charmers unbedingt Schwiegermitterlieblinge sein! Und dann schwelgen sie auch noch so schön in klassischen 60ies-Popharmonien und singen von goldenden Sommern! Hach, diese Erinnerungen an laue, lichte Sommernächte können wir in den dunkelsten Tagen des Jahres bestens gebrauchen! Die Brüder Etienne und Florian Donnet und ihr musikalischer Mitstreiter Morgan Le Grelle tragen die Haare nicht nur schick gekämmt,  sondern pflegen altmodische Tugenden wie den treuherzigen Hundeblick in der Popmusik. Das Kompliment ist ernst gemeint! Denn die nur scheinbar süßen Sounds, mit denen die Blondine Sue im dazugehörigen Song angeschwärmt wird, haben es beim dritten Hören in sich. Von wegen wir können kein Wässerchen trüben!  Das Trio hat aus den 60ies auch den psychedelischen Drang zum Ausufern und überraschenden Gefühlsausbrüchen mitgebracht. Man muss ein bisschen Geduld mitbringen, dann werden aus diesen sanften Träumern plötzlich Lederjackenkerle mit krachenden, übersteuernden Rockgitarren. Auf dem ruhigeren Track „This Way“ sehnsüchtigen sie aber gekonnt vor sich hin und zelebrieren den gepfegten Herzschmerz. Nach der EP „This Golden Summer“ arbeiten die stylishen Drei aus der Region Brüssel gerade an ihrem ersten Longplayer. Na denn, Jungs, let the sun shine in!

Foto: Thomas Prudhomme

 

Ich bin älter, als du denkst: Josefien Deloof

Junge Frau in Schwarz: Josefien Deloof

Eine junge Frau mit Gitarre. Josefien Deloof aus Brügge. Das könnte langweilig sein, wenn die gerade mal 19jährige bloß schüchtern vor sich hinklampfen- und piepsen würde. Das tut sie aber nicht! Denn Josefien Deloof hat eine Stimme zum Aufhorchen. Spröde, heiser, leicht kieksend und sehr anders! Wer ganz weit zurückdenkt, fühlt sich an bisweilen die unvergessene Melanie erinnert! Eine Stimme, die sehr erwachsen klingt und reichlich lebenserfahren. Ich bin älter, alis du denkst, singt sie im feinen Track „Please“. Mitunter geht es hier ins Soulige hinein, und Darkpoppige sowieso. Aufmerksam geworden auf die Sängerin bin ich über die immer geschmackssicheren Indies Keeping Secrets Brussels, die Josefien Deloof jüngst zu einem ihrer Geheimkonzerte geladen haben. In der belgischen Musikszene hat die Nachwuchsmusikerin zumindest schon aufgefallen: Beim Newcomer-Wettbewerb „Westtalent“ hat sie in diesem Jahr den zweiten Preis geholt und beim noch renommierteren Wettstreit De Nieuwe Lichting mischt sie auch noch mit. Ein großes Werk hat Josefien Deloof naturgemäß noch nicht vorzuweisen. Auf den Seiten der Talentsucher von vi.be kann man aber ausführlich in ihre dunklen, desillusionierten Klänge hineinhören. Das Live-Video zu „Please“ gefällt ausnehmend gut!

 

A star is born? Tamino

Wenn ein absoluter Newcomer wie Tamino das Publikum außerhalb seines Heimatlandes in einem vollbesetzten Konzertsaaal zu Standing Ovations hinreißt, dann ist das etwas Besonderes. Aber genau so ist es geschehen, am Samstag in der Lutherse Kerk in Leeuwarden beim wunderbaren Explore The North Festival in der friesischen Provinz. „Melancholische Lieder vom belgischen Supertalent“ heißt es in der Konzertankündigung. Vom Singer-Songwriter aus Antwerpen ist dort auch die Rede, aber mit harmlosen Klampfenjünglingen hat der 20jährige mit dem dunklen Lockenkopf nichts gemein. Sehr erwachsen, sehr tiefgründig und bewusst zurückgenommen klingen Taminos Songs an diesem kalten, verregneten Abend. Mit lauten und marktschreierischen Tönen hat der schlacksige Jüngling mit belgisch-ägyptischen Wurzeln nichts zu tun. Eher mit der fatalistisch-zärtlichen Flachen-Flanderland-Ästhetik seines berühmten Landsmannes Jacques Brel. Oder der dunklen Poesie eines Leonard Cohen. Die große Geste eines Jeff Buckley ist ihm nicht fremd. Alles ehrfurchgebietene Namen, aber an diesem Abend ist es spürbar: Dieser junge Grenzgänger zwischen Chanson, orientalischen Sounds und anspruchsvollem Melodram verfügt über eine eindrucksvolle Bühnenpräsenz und ein sehr feines Händchen für Zwischentöne. Und einen beachtlichen Stimmunfang.  Und ganz gegen die Tradition bei Festivals fordert das Publikum in der Lutherkirche so energisch und einmütig eine Zugabe, dass diese auch gewährt wird. Beim ach so intim startenden „Habibi“ hält der gesamte Saal den Atem an.

In Belgien sind Taminis Konzerte ausverkauft

Die Mama hat Tamino Moharam Fouad in weiser Voraussicht nach dem Helden aus Mozarts „Zauberflöte“ benannt und im in frühester Jugend die Platten von Serge Gainsbourgh,  Tom Waits, des malischen Sängers Oumou Sangaré und natürlich der ägyptischen Diva Umm Kulthum vorgespielt. Sehr gut gemacht, Mama! Tamino hat bislang eine EP vorgelegt. Der dunkelblau schwebende Song „Cigar“ kündet ebenfalls von hoher Empfindsamkeit! In Belgien hat die Nachwuckskraft bei Nachwuchswettbewerben vorne mitgemischt und ziemlichen Eindruck hinterlassen. Bei den holländischen Nachbarn an diesem magischen Abend aber auch!

(Foto: Ramy Moharam Fouad)

 

Sonntagabendmusik mit Outer

Was machen wir am Sonntagabend? Wir trödeln, tun dies und das, liegen auf dem Sofa oder telefonieren lange. Holen Atem für die neue Woche. Das ist genau die Stimmung, die Outer vermitteln wollen. Outer sind ein neues Bandprojekt aus Gent um Tom Soetaert. Der Pianist liebt karge, menschenleere Landschaften. Und die Einsamkeit. Kein Wunder, dass Island sein Sehnsuchtsland ist! Im Nebel verloren gehen: Das geht bestens mit diesen dreampoppigen, elektronischen und postromantischen Klängen. Outer, der scheinbar schlau erdachte Bandname, hat einen sehr realen Hintergrund: Denn so heißt der Heimatort von Tom Sotaert westlich von Brüssel. Eines dieser Städtchen, aus denen man möglichst schnell weg will, die einem aber niemals wirklich loslassen. Man träumt sich hinweg. Man träumt von Harfenklängen, man träumt von all den hehren Idealen des romantischen 19. Jahrhunderts, als die Welt aber auch schon ganz schön kompliziert war. Die Debütsingle „Eyja“ ist im Traumland von Outer entstanden, im menschenleeren Norden Islands, weit entfernt von allen urbanen Zentren. „Eyja“ heißt Insel auf Isländisch und prunkt mit sehnsüchtigen Harfenklängen und einer zarten Sehnsucht nach dem idealen Ort. Das dazugehörende Video hat Sotaert selbst gedreht, rund um die Schaffarm, auf der die Aufnahmen entstanden. Die Schafwirtschaft als Inspiration für vergeistigte Sounds, das gefällt! Es sind schwärmerische Klangwelten, die Outer hier präsentieren, voller Leichtigkeit und Tiefe. Sich Zeit lassen, um den Dingen auf den Grund zu gehen: Schön, diese Lektion wieder zu lernen!

Foto: Sara Maroye

Himmlischer Harfenpop mit Unmade Beds

Unmade Beds aus Antwerpen schimmern in einer ungewöhnlichen Nische: Dem Harfenpop! Die junge Band um Sängerin und Songschreiberin Silke Janssens, Harfenistin Laura De Jongh und Violinistin Hester Bolle stammt aus dem Umfeld des elektronischen Wolkenkuckucksheim-Bewohners Oaktree und bewegt sich bei ihren erstn Schritten mit traumwandlerischer Sicherheit zwischen Nu Classic, Dreampop und Gute-Nacht-Geschichten-Schönheit. Obwohl Unmade Beds erst im Sommer als Bandprojekt zusammengekommen sind, haben sie es bereits in den wichtigen flämischen Newcomer-Wettbewert De Nieuwe Lichting geschafft. Ein sehr umfangreiches Werk haben die drei Damen und zwei Herren aus der Hafenstadt naturgemäß noch nicht vorzuweisen, aber der Track „Making Waves“ macht mächtig Lust auf mehr: Mit seiner gelassenen Verträumtheit, mit seinen grazilen Harmonien und den die Seele zart streichelnden Vocals. Zwischen Tag und Traum zur Ruhe kommen: Mit den fein dahingetupften Tönen von Unmade Beds geht das bestens. Die Augen schließen sich dabei von ganz alleine. Und wir treiben davon, in weite, ruhige und wolkenumflorte Landschaften.

(Foto: Guillaume Decock)

Silberne Äpfel finden mit TOTM

Nachdenken auf die frickelige Art: Das können sie, die vier Jungs von TOTM: Abtauchen in postrockige Gefühlswelten aber auch. Und dabei sehr emotional werden. Zur großen Geste ausholen. Puuuh, das Quartett aus Brüssel traut sich etwas, wenn es sich in erhabene Gegenwelten aufmacht und dort nach den silbernen Äpfeln sucht. Zu biographischen Angaben schweigen sich die Vier aus. Man definiert den eigenen musikalischen Stil als „Einladung zum Vergessen und zum Verlassen, in der Nähe einer sich ständig verändernden Quelle“.  Sehr poetisch gesagt, liebe TOTMs, ihr Helden des komplizierten Bandsnamens. Im vergangenen Jahr schaffte man es bis ins Finale des renommierten wallonischen Nachwuchswettbewerbs Concours Circuit, ging mit einem improvisierten Video fast im Wald verloren, zeigte deutliche Zusammenhänge zwischen Dark Folk und experimentellem Pop. Und machte zwischen den Zeilen unmissverständlich klar, dass man Fan der kanadischen Postrock-Heroen Goodspeed You! Black Emporer ist.

Ganz klar, dass diese Geschichten im blauen Zwielicht spielen und die Herren TOTM blass und überwiegend bärtig sind. Aber irgendwie schielen sie mit postromantischen Songs wie „Silver Apples“auch gen hehre Gefühlswelten, die uns sanft himmelwärts tragen. Die Tage werden kürzer, der Nebel pirscht sich heran. Da brauchen wir hochwertigen, schwelgerischen Seelentrost, den TOTM mit inniger Düsternis zelebrieren. Eine selbst betitelte EP ist erschienen, die bestens zur Zeit um Halloween passt, wenn die Tore zwischen dier diesseitigen und der jenseitigen Welt einen Spalt offen stehen. Via Soundcoud kann man in das noch schmale Werk von TOTM hereinhören uns sich sanft in leichte beunruhigende Gegenwelten entführen lassen.

Vorsicht, Dandy-Alarm: Oscar And The Wolf beim Reeperbahn Festival 2017

Es war einmal,  vor langer, langer Zeit, da traten Oscar And The Wolf noch mitten im Darmstädter Stadtwald beim Golden Leaves Festival 2013 auf. Damals, ja damals spielte Max Colombie noch Indiepop, und zwar ziemlich flotten. oscarDer Mann aus dem Brüsseler Stadtteil Jette, der zwischenzeitlich in Gent Malerei studierte, hat sich seitdem mächtig künstlerisch gehäutet und neue musikalische Weggefährten mit an Bord geholt. Max Colombie inszeniert sich als feinnerviger Dandy und beherrscht das Spiel mit der eleganten Selbstinszenierung perfekt. Ein wenig orientalischer Chic, ein wenig Oscar-Wilde-Überheblichkeit in Sachen exklusiver Geschmack und der Schmelz des dekanten Flaneurs zwischen den Welten sowieso. Max Colombie flirtet gekonnt mit Dance-Tunes und Elektropop, ist ein Fan barock üpppiger Gefühle, aber beherrscht die innige Herz-Schmerz-Ballade ebenso. Ein Hauch Geheimnis umgibt diese männliche Diva. Oscar And The Wolf kultiviert eine leise Melancholie. Und trotzdem ist hier erkennbar Feuer unterm Eis, wenn sich der Musiker mit den glutvollen dunklen Augen  in immer neuen Verkleidung präsentiert. Tanzen kann dieser Schlacks von Mann, keine Frage! Und gekonnt mit Geschlechteridentitäten spielen sowieso!

Ich muss gestehen: Zeitweise gingen mir diese perfekten Inszenierungen bereits ein wenig gegen den Strich. Puuuh, diese stylishe Selbstverliebtheit! Dieser coole Narzissmus! Aber dann spielen Oscar And The Wolf am Samstagabend vor absolut vollem Haus in den Docks beim Reeperbahn Festival und überwältigt mit warmem Charme. Max Colombie strahlt wie tausend Sonnen. Und ist nicht der unnahbare Schönling, sondern überaus sympathisch mit einem unwiderstehlichen Lächeln, trotz aller großen Gesten. Sehen wir hier den letzten romantische Gentleman, auch wenn er sich unter Ghetto-Gear versteckt? Unter all dem Bombast und Glitter schimmert immer noch ein Hauch von Unschult durch. Tanzen muss man zu diesen Klängen sowieso! Und sich hinunter in die samtige Dunkelheit ziehen lassen. Wer nicht dabeisein konnte in Hamburg – das Konzert ist aufgezeichnet worden!