Elfenhafter Kammerpop mit Annelies Monseré

annel

Filigrane Nachdenklichkeit mit Annelies Monseré.

In den hektischen Tagen vor dem Weihnachtsfest zur Ruhe kommen: Mit den kargen, reduzierten Tönen von Annelies Monseré geht das bestens! Die nachdenkliche junge Frau aus Gent ist keine Freundin von lautem, marktschreierischen Getue. Lieber versinkt sie im filigranen, folkaffinen Kammerpop, wo Piano und tastende Stimne eine sanft mysteriöse Stimmung erschaffen. Erst kürzlich hat Annelies ihr bereits drittes Album „Debris“ vorgelegt, dem man zur Gänze auf Bandcamp lauschen kann. Das sind filigrane Sounds für alle graublauen Dämmerstunden dieser Welt! Alle Erdenschwere fällt hier ab und wir finden uns in elfenhaften Welten wieder! Tracks wie das verlangsamte „Strangers“ wirken mit ihren Melodica-Klängen sogar leicht sakral und könnten Heiligabend gegen Mitternacht in der Kapelle am Waldrand gespielt werden, ohne dass dies aus dem Rahmen fiele! Annelies selbst beschreibt ihre grenzwert-isländischen Töne übrigens mit den Vokabeln „Folk Doomyballads Drones“, aber um hier das dräuende Unheil zu sehen, bedarf es einer lebhaften Phantasie. Eher sind es geheimnisvolle, meditative Klänge, die ihr Geheimnis so schnell nicht lüften wollen!

Bestens zu Heiligabend passt übrigens der choralaffine Track „All Things Are Quiet“ vom Vorgängeralbum „Nest“, zu dessen naiver Feierlichkeit sich die Dinge ganz wunderbar entschleunigen! Alles ist ruhig hier!

 

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